THEATERSOMMER

SCHLOSS WOLFPASSING

Das neue Kulturerlebnis im Ötscherland

Liebes Publikum,

2020 starten wir nicht nur in ein neues Jahrzehnt, wir starten auch in einen Theatersommer, der neu und doch nicht neu ist: Herzlich Willkommen beim „Theatersommer Schloss Wolfpassing“!

Voll Freude und Stolz blicken wir auf das Vorjahr zurück, in dem wir mit dem von uns erdachten Theatersommer im Schloss Neubruck und dem Volksstück „Der Weibsteufel“ einen großen Erfolg feiern durften – weit über 100% ausgebucht, und begeisterte Besucherinnen und Besucher, die unsere Idee, in der Ötscherregion eine derartige Veranstaltung ins Leben zu rufen, belohnt haben.

Wir sind daher außerordentlich glücklich, dass wir zur Fortführung dieses gelungenen Kulturprojektes dauerhaft in das wunderschöne Schloss Wolfpassing übersiedeln dürfen. Hier sind nun auch die gastronomischen Gegebenheiten, perfekt gegeben, um Sie, liebes Publikum, vor, während und nach der Vorstellung bestens betreuen zu können. Flanieren im märchenhaften Park und dabei Köstlichkeiten genießen, die Vorstellung im zauberhaften, glasüberdachten und damit wind- und wetterfesten Arkadenhof erleben - so hoffen wir, Sie vom Alltag in einen entspannten Abend entführen zu dürfen. Ein Abend, der auch herzerwärmend komisch sein und Sie mit Sicherheit sehr amüsieren wird, da wir den neuen Theatersommer im Schloss Wolfpassing  mit dem entzückenden Lustspiel „Das Konzert“ von Hermann Bahr eröffnen - natürlich hochkarätig besetzt unter  hervorragender Regie.

 

Wir freuen uns, all jene wiederzusehen, die wir 2019 im Schloss Neubruck bei der Geburtsstunde des „Theatersommers im Ötscherland“ begrüßen durften und wir freuen uns auf viele neue Besucherinnen und Besucher beim „Theatersommer Schloss Wolfpassing“.

Ihre Christina Meister-Sedlinger

Intendantin

Ihr Martin Sedlinger

Produktionsleiter

THEATERSOMMER SCHLOSS WOLFPASSING

14. – 29. August 2020

„Das Konzert“

Hermann Bahr

Ein heiteres Spiel um eine Künstlerehe

Der erfolgreiche Pianist Gustav Heink wird von seinen Schülerinnen umschwärmt und angebetet. Immer dann, wenn der Star den Avancen einer der Damen gar nicht mehr widerstehen kann, tritt er eine „Konzertreise“ an. Seine Frau kennt das Ziel dieser Reisen nur zu gut: Es ist die romantische Berghütte, und das „Konzert“ gibt ihr Mann wohl wieder nur für jene junge Bewunderin, deren Scharm er gerade erlegen ist. Diesmal aber vermutet seine – ebenfalls heftig in ihn verliebte Schülerin Eva Gerndl - dass er mit Konkurrentin Delfine Jura unterwegs ist. In der Hoffnung, die Nebenbuhlerin so los zu werden, schickt sie eine anonyme Nachricht an Doktor Franz Jura, Delfines gehörnter Ehemann. Diesem fällt nichts Besseres ein, als Marie Heink aufzusuchen, um sich bei ihr auszuweinen. Nachdem es der besonnenen Marie gelungen ist, den verzweifelten Ehemann zu beruhigen, beschließen die Betrogenen, den Spieß umzudrehen. Sie reisen zur Berghütte nach, um dem frischverliebten Paar anstelle der Heimlichkeiten einen friedlichen Partnertausch vorzuschlagen – wodurch Heinks Romanze erstmals gründlich aus dem Konzept gerät.

Das Stück erfreut sich nicht nur auf der Bühne großer Beliebtheit, sondern wurde auch schon mehrmals verfilmt, unter anderem mit Susi Nicoletti, Gusti Wolf und Peter Weck in den Hauptrollen unter der Regie von Josef Meinrad.

 

In leichtem, witzigem Stil mischt Hermann Bahr in seinen Komödien Schönheit und Anmut mit einer ordentlichen Portion Ironie. Das 1909 in Berlin uraufgeführte „Das Konzert“ hat Hermann Bahr dem Komponisten Richard Strauss gewidmet, der sich allerdings davon gar nicht angesprochen fühlte. Es gehört zu seinen berühmtesten Werken und ist heute genau so aktuell wie damals.

TERMINE

FR., 14. August 2020, 20 Uhr

Premiere

SA., 15. August 2020, 20 Uhr

SO., 16. August 2020, 20 Uhr

 

DO., 20. August 2020, 20 Uhr

FR.,  21. August 2020, 20 Uhr

SA.,  22. August 2020, 20 Uhr

SO.,  23. August 2020, 20 Uhr

 

DO., 27. August 2020, 20 Uhr

FR.,  28. August 2020, 20 Uhr

SA.,  29. August 2020, 20 Uhr

Alle Aufführungen finden im überdachten Arkadenhof des Schlosses Wolfpassing statt.

TICKETS

> ab März hier online erhältlich

> am Gemeindeamt Wolfpassing

> im Hofcafe

 

Das Theatersommer-Team

„Es ist mir ganz wichtig, im Rahmen dieses Theatersommers möglichst viele in der Region sesshafte Schauspielkolleginnen und -kollegen auf die Bühne zu bringen und junge Schauspieltalente zu fördern. Denn: Diesen Beruf in der Heimat ausüben zu können ist nämlich bei weitem keine Selbstverständlichkeit.“

CHRISTINA MEISTER-SEDLINGER

Intendantin, Marie Heink

Sie hat am Franz Schubert Konservatorium Wien Schauspiel und am Konservatorium Prayner Gesang studiert und durfte „wegen besonderer Begabung“ ein ganzes Studienjahr überspringen. Als freischaffende Schauspielerin tätig mit Engagements unter anderem am Theater Dortmund, Thalia Theater Hamburg, Landestheater Tirol, Theater der Jugend, Blaues Theater Wien, Volkstheater, Sommertheater in Deutschland und Österreich oder Gloriatheater.

Der Zufall hat sie neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit in die Medienbranche verschlagen. Sie war jahrelang als Chefredakteurin und Moderatorin bei Radio Arabella Wien und NÖ, danach bei Radio HiT FM und 88.6 Der Musiksender tätig. Seit 2016 weckt sie als Radiomoderatorin des ORF NÖ die Hörerinnen und Hörer in „Guten Morgen Niederösterreich“. Außerdem ist Christina Meister-Sedlinger seit rd. 10 Jahren als Atem-, Stimm- und Sprechtrainerin als Theatercoach, Regisseurin oder Choreografin tätig, hat schon viele junge Talente entdeckt, ausgebildet und gefördert. Weiters ist sie Trainerin des Landesverbandes für außerberufliches Theater Niederösterreichs, kurz ATINÖ.Seit 2010 leitet sie den  „Theaterherbst Scheibbs“ und ist seit 2018 auch künstlerische Gesamtleiterin des Ensembles „Stadttheater Wieselburg“. ​

 

Christina Meister-Sedlinger und Martin Sedlinger haben im Juni 2016 geheiratet und leben mit der gemeinsamen Tochter Nora und vielen geretteten Tieren in Oberndorf/Melk.

Mit dem Theatersommer im wunderschönen Ötscherland hat sie 2019 mit großem Erfolg ein neues, ganz besonders großes und aufwendiges „Traumprojekt“ gestartet, das nun im Schloss Wolfpassing seine dauerhafte Fortsetzung finden wird.

 

www.christina-meister.at

„Wir sind glücklich, dass wir in der Gemeinde Wolfpassing mit dem Theatersommer eine neue Heimat gefunden haben. Die Begeisterung ist spürbar – von regionalen Kulturvereinen, der ansässigen Gastronomie und der ganzen Bevölkerung. Alle sind bereit, zu unterstützen und dabei zu sein. Es soll dies ja auch von der Region – mit der Region – für die Region sein. Wir sind überwältigt.“

MARTIN SEDLINGER

 Produktionsleiter

Mostviertler mit Leib und Seele: Geboren und aufgewachsen in Scheibbs, nach der Matura Jusstudium in Wien, zog jedoch bald die Musik den Paragraphen vor und machte als Virtuose auf der Bluesharp schnell Furore. Zusammenarbeit und Tourneen im In- und Ausland mit Johnny Winter, Luther Allison, Mojo Blues Band, The Hallucination Company, Andy Lee Lang, Hans Theesink, Doris Windhager, Stefan Weber, Betty Semper, Doretha Carter. Sein Können ist auf zahlreichen CDs verewigt und mit dem „Concerto Poll“ preisgekrönt.

 

Musikalisches Highlight: Aufnahmen in den Londoner Abbey Road Studios für Eric Clapton.

 

Privates Highlight: Das Zusammentreffen mit seiner Frau, durch die er auch die Liebe zum professionellen Schauspiel entdeckt hat und nun seit vielen Jahren nicht mehr nur als Musiker, sondern auch als Schauspieler in zahlreichen Produktionen auf der Bühne steht.

 

Er hat 2019 gemeinsam mit seiner Frau diesen Theatersommer ins Leben gerufen.

DANIEL PASCAL

Regisseur, Gustav Heink

Daniel Pascal, geboren in der UNO und CERN Stadt Genf, Matura in Aarau (wie weiland Albert Einstein, aber ohne naturwissenschaftliche Erfolgserlebnisse), studierte Theaterwissenschaft und Schauspiel in Wien. Nach Engagements an Wiener Bühnen 1984 bis 1988 am Stadttheater Baden engagiert, von 1988 bis 1998 am Landestheater Linz.

2007 als Gast am Alten Schauspielhaus in Stuttgart (Homo faber)

2009 - 2011 als Gast am Theater Phönix Linz

2010 – 2014 als Gast am Wald4tler Hoftheater

2009 – 2017 Initiator und Leiter des Theaters im Schloss Traun

Zur Zeit auf Tour mit „KUNST“ von Yasmina Reza

Zu seinen Arbeiten als Regisseur gehören „Dreimäderlhaus”, „Ein Walzertraum“, „Frühere Verhältnisse”, „Hair”, „Rocky Horror Show“, „Casanova auf Schloss Dux”, „Sonny Boys”, „Der Mustergatte”, „Heute Abend: Lola Blau“, „Die Geschichte vom Soldaten“, „Die drei von der Tankstelle“, „Drei mal Leben“, „Hexenjagd“, „Liliom“, „Jacobowsky und der Oberst“ u.v.a.

Außerdem schreibt er Theaterstücke „Chat-Set”, „Mazeltov!", „Reisefieber“, „Salto amorale”, „Wie einst Lili Marleen“, „Buona notte, Pompeij!“, Aufführungsrechte beim Thomas Sessler Verlag), Libretto für die Oper „Totarec“, Musik: Andreas Neubauer, bitterböse Lyrik: „Die berühmten Attersee-Gedichte“, erschienen Edition Geschichte der Heimat 2002 und Chansons.

www.pascal-productions.at

ALLEGRO VIVO

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Ensemble 2020

DANIEL PASCAL

Gustav Heink

CHRISTINA MEISTER-SEDLINGER

Marie Heink

HANNA GRUBER

Delfine Jura

Hanna Gruber hat ihre Ausbildung früh in Linz/Puchenau begonnen, mit einem Musical Studium in Wien an der Performing Academy Vienna weitergeführt und 2014 abgeschlossen. Mit ihrer Mentorin Johanna Mertinz legte sie auch nach Abschluss ihres Studiums einen großen Fokus auf die schauspielerische Arbeit. Neben Produktionen wie „Jedermann“ und „Ein Mädel aus der Vorstadt“ beim Theatersommer Parndorf sowie „Einen Jux will er sich machen“ bei den letztjährigen Festspielen Stockerau, wo sie als Marie auf der Bühne stand, wirkt sie laufend bei diversen Fernseh- und Filmproduktionen mit. 

2020 steht sie auch in der Regie von Daniel Pascal als Angelique in „Der Freigeist“ im Linzer Wissensturm auf der Bühne sowie als Lisaura in dem Stück „Das Kaffeehaus“ von Carlo Goldoni beim Theatersommer Parndorf in der Regie von Christian Spatzek.

ISABEL RAMÓN

Frau Claire Floderer

Die Spanierin Isabel Ramón (Alter: 34) war im Juni in „Was ist jetzt?“, ein Theaterstück von der Schauspielschule Wien, und in „Impressions on a field of clouds“ zu sehen. Isabel verbrachte seit 2011 mehrere Jahre an der Schauspielschule OFF in Valencia, wo sie in ihrer Muttersprache, Spanisch, spielte und seit September 2016 spielt sie auch regelmäßig auf Deutsch,

und hat gerade ihr zweites Ausbildungsjahr an der Schauspielschule Wien absolviert. Während diesem Zeitraum wirkte Isabel in zahlreichen Produktionen in Valencia im Theater OFF und nachher an verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und Frankreich. Ihre Rollen inkludieren die Rolle der Madame Privée in „Stadt der Temperamente“, ein Theaterstück in Kollaboration mit dem MAK und der Vienna Biennale 2019, der „Mond, Nachbarin“ im Stück „Bluthochzeit“, die Rolle des „Claudius“ in „Hamlet“, die Rolle der Rosalinde in Shakespeares „Wie es euch gefällt“, sowie mehrere Rollen in Kurzfilmen.  

Ursprünglich studierte Isabel Medizin und übt ihren Beruf als Gynäkologin in Wien aus. Im September 2019 unterbrach sie einige Monaten ihre Tätigkeit um mit „Ärzte ohne Grenzen“ nach Tchad zu gehen.

SANDRA HARTLAUER

Fräulein Selma Meier

Geboren und aufgewachsen in Zwölfaxing in Niederösterreich, sammelte Sandra erste Bühnenerfahrungen im Schultheater und absolvierte eine professionelle Gesangsausbildung. Nach der Matura war der Entschluss gefasst, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Sandra begann ein Studium an der Schauspielschule Krauss in Wien, an der sie dieses Jahr diplomieren wird. Während des Studiums folgten erste Auftritte in Fernsehproduktionen wie „CopStories“ oder „Der Pass“, in Kurzfilmprojekten aber auch in Musikvideos wie zum Beispiel für die Chartstürmerin Mathea ist sie regelmäßig zu sehen. Neben der Schauspielerei ist Sandra auch als Sängerin tätig. Aktuell probt sie für die Krauss – Abschlussproduktion „Feuerschlange“ unter der Regie von Dora Schneider. Das Stück wird im April in der Sargfabrik Wien aufgeführt.  

LISA SCHMID

Eva Gerndl

„Mit ganzem Herzblut Wienerin, Schauspielerin und Kabarettistin“. 2019 Abschluss Schauspielstudium für Theater & Film an der filmacademy Wien. Seit 2016 weiblicher Part des Kabarettduos SCHMID.inger: Das Programm „1000 Rosen“ wurde österreichweit aufgeführt und schaffte es über die Grenzen hinaus bis an die Österreichischen Botschaft in Stockholm. Seit Oktober 2019 Solo-Kabarettprogramm „Ehrengrab“: Humorvolles Tête-à-Tête mit dem Sensenmann auf wienerisch. Regie: Michael Smulik, Regisseur und Schauspieler. Aufgeführt bisher u.a. im Theater in der Drachengasse, Spektakel, Arena Bar. Für Herbst 2020 in Planung: Präsentation ihres 1. morbiden Wiener-Musik-Albums.

LISA-MARIE BACHLECHNER

Fräulein Wehner

Lisa-Marie Bachlechner wurde 1991 in Lienz, Osttirol, geboren. 2016 begann sie ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien, die sie 2019 mit Auszeichnung abschloss. Während ihres Abschlussjahres an der Schauspielschule beschäftigte sie sich intensiv mit der Theaterkunstform Commedia de´ll Arte, mit der sie sich in ihrer zukünftigen Arbeit als Schauspielerin weiter auseinander setzen will. Vor ihrer Ausbildung zur Schauspielerin konnte sie wertvolle Erfahrungen als Regiehospitanz am Schauspielhaus Graz sammeln und spielte in Innsbruck in mehreren kleinen Produktionen  mit. Das letzte Engagement hatte sie im „Off Theater“ im Stück „Ivanov“ als Gavrila und Erzählerin.

PETRA PÖCHHACKER

Frau Pollinger

1966 in Lunz am See geboren hat Petra Pöchhacker schon als Kind ihre Leidenschaft für das Theater entdeckt. So stand sie bereits im Kindergarten und in der Schule mit Begeisterung auf der Bühne. Nach ihrer Ausbildung in Baden und einigen Arbeitsjahren in Wien ist sie mit ihrem Mann und ihren drei, mittlerweile erwachsenen Kindern, in Gaming sesshaft geworden. 1996 gründete sie die Gaminger  Kabarett Gruppe „Gwölb Art“ mit der sie 1997 bis 2004 das Publikum begeisterte. Bei zahlreichen Theater - Workshops und Sprechseminaren unter der Leitung von Christina Meister-Sedlinger perfektionierte Petra ihr Bühnenkönnen stetig. Ihr erstes Theaterengagement war  „Die Zugverspätung“ von Ilse Nekut unter der Regie von Christina Meister. Seit 2013 ist sie Mitglied des Ensembles „Schauspiel Scheibbs“, wo sie in den letzten Jahren als „Bibbo“ in Zuckmayers „Katharina Knie“; als Frau Meinhold in Schnitzlers „Das weite Land“, als Annie in den „Kalender Girls“ oder als Mrs. Bird in "Jack the Ripper" zu sehen war. 

SONJA GERERSDORFER

Miss Garden

Die Wieselburgerin hat vier große Vorlieben: Theater, Singen, Italienisch & Psychologie.  Schon in der Volksschule stand sie in Stücken und Sketches auf der Bühne und sang leidenschaftlich gerne. Bei der Kleinen Bühne Neumarkt/Ybbs schnupperte sie als junge Erwachsene Bühnenluft. Mit „Ü 30“ nahm sie erste professionelle Gesangsstunden und wurde nach einigen Einheiten von ihrer Lehrerin zu einem Casting für ein Musical vom Musikschulmanagement Niederösterreich geschickt. Dort wurde Sonja prompt für die Rolle der Fastrada in PIPPIN unter der Regie von Luzia Nistler genommen. Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Humorberatung studierte sie Improvisationstheater und Clowning und in der 1-Year Complete Vocal Technique Gesangsausbildung in Wien und bei chauspielworkshops studierte sie bei vielen bekannten Profis. Im Stadt.Theater.Wieselburg ist sie nun seit 2018 dabei. Sie startete mit der Rolle der Sängerin Ursula Wimmer in PENSION SCHÖLLER. Im Vorjahr spielte Sonja unter der Regie von Christina Meister-Sedliner die "Julie" in LILIOM und heuer gab sie im Frühjahr "Anna" in der französischen Komödie "Der Vorname".  Auch in ihrem Beruf als Arbeit- und Organisationspsychologin steht sie bei Vorträgen und Workshops oft auf einer Bühne. 

JOSCHI AUER

Herr Pollinger

Joschi (Josef) Auer lebt mit seiner Frau Lena und seinem Sohn Josef in St. Florian bei Linz. Im „Hauptberuf“ unterrichtete er Englisch und Deutsch am Fadinger-Gymnasium in Linz. Seit vielen Jahren tingelt er als Kabarettist durch die Lande, entweder als Teil der Kabarettgruppe „humor sapiens“ oder mit diversen Soloprogrammen. In einem bunten Programm schlüpft er in verschiedene Rollen und  nimmt in Sketches und Texten mit hintergründigen Wortspielen Zeiterscheinungen der kleinen und großen Welt auf die Schaufel. Besonders bekannt ist seine skurrile Figur des „Kanonen-Zeitungs-Kolporteurs". Das Amateurtheater ist schon seit Jahrzehnten seine Leidenschaft. Zuletzt spielte er im Sommer 2019 bei den Burgfestspielen in Reichenau, Oberösterreich, die Rolle des Rappelkopf in Ferdinand Raimunds "Der Alpenkönig und der Menschenfeind".

JOHANNES SCHMID

Dr. Jura

Johannes Schmid ist gebürtiger Weinviertler und lebt seit seiner Schauspielausbildung, die er 2013 abgeschlossen hat, in Innsbruck. Seitdem zog es ihn als freien Schauspieler unter anderem schon nach Linz, Stadt Haag, Traun, Steyr und natürlich zu einigen Produktionen in Tirol. Er leitet die Improvisationstheatergruppe „INNPRO“ und ist als Schauspielcoach für Kinder tätig. In diesem Bereich arbeitete er schon mit dem Tiroler Sagen- und Märchenfestival, den Bregenzer Festspielen und diversen Fernsehproduktionen zusammen. Auch vor der Kamera war er bereits in Soko Kitzbühel, Universum History und diversen Kurzfilmen zu sehen. Für seinen eigenen Kurzfilm „Chains of love“ gewann er 2016 den Jurypreis des Tiroler Kurzfilmfestivals. Zurzeit ist er mit seinem Kabarett „Giraffenland“ auf Tour durch Österreich, Südtirol und die Schweiz.

TRAUMFÄNGER-DUO

Musik

Christina Gaismeier, Violine/Viola/Rotta/Klangschalen

Christina Gaismeier, Jahrgang 73´, wohnhaft in Herzogenburg, hat neben den Produktionen ihres Mannes mit div. Bands eine Reise quer durch verschiedenste Stilrichtungen machen dürfen ... von
der Vielfalt der Wiener Musik über Rockpop, von Asien nach Europa, von Mittelaltermärkten zu
Folkfestivals, darunter seit 20 Jahren mit der Fantasy-Folkband Ballycotton. Die Inspiration für ihre Musik findet sie am liebsten in der Natur.

 

Christoph Rabl, Klavier/Keyboard (Gesang)

Christoph Rabl, Jahrgang 68’, ebenfalls wohnhaft in Herzogenburg, ist seit vielen Jahren mit der Kinder- und Jugend-Musiktheatergruppe „Traumfänger-Theater mit Seele“ unterwegs, für die er auch sämtliche Stücke geschrieben und in seinem Tonstudioin Herzogenburg produziert hat.

 
 
 

LOCATION

Schloss Wolfpassing

Das denkmalgeschützte Schloss Wolfpassing  befindet sich am östlichen Ortsrand der Gemeinde. 

 

Im 12. Jahrhundert wurden erstmals die Herren von Wolfpassing genannt und der Name „Wolfpassing“ scheint 1230 als „Wolfpazing“ im Verzeichnis der Besitzungen der babenbergischen Landesfürsten erstmals urkundlich auf. Das Schloß, ehemals Eigentum der Wolfstein, war zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert meist im Besitz der Auersperg, die im benachbarten Schloß Ernegg ihren Stammsitz bis heute haben.

1723 kaufte Leopold Karl Graf Zinsendorf das Anwesen, von dessen Familie es später wieder an die Auersperg kam. Als Glück erwies sich die Heirat einer Auersperg-Tochter mit dem französischen General Karl Freiherr von Jaquinot, da das Gebäude und seine Besitzer während der Franzosenkriege keine Schäden erlitten. Als Kaiser Franz I. 1834 einige Auersperg-Schlösser für den k. k. Patrimonalfonds ankaufte, war auch Wolfpassing darunter. Nach temporärer Nutzung durch das Verteidigungsministerium kam Wolfpassing 1918 an das Landwirtschaftsministerium, das bis 1924 hier das geflüchtete Lipizzanergestüt untergebracht hatte.


Von 1929 bis 2007 wurde das Areal als Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt für die Milchwirtschaft genutzt. Bis 2013 war im Schloss die Lernwelt Wolfpassing, eine katholische Bildungseinrichtung, untergebracht. Das heutige Erscheinungsbild erhielt Schloss Wolfpassing auf jeden Fall durch Umbauten in der Mitte des 18. Jahrhundert durch Graf Ferdinand Auersperg.

Es ist ein stattlicher, barocker Vierflügelbau mit fünfgeschossigen runden Ecktürmen und spitzen Kegeldächern, einer barocken Kapelle und dem wunderschönen zweigeschossigen Arkadenhof in dem nun der Theatersommer stattfindet.

Kontakt

Theatersommer Schloss Wolfpassing

Wolfpassing 1, 3261 Wolfpassing

T 0650 4613108

office@theatersommer-wolfpassing.at

www.theatersommer-wolfpassing.at

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