Das neue Kulturerlebnis im Ötscherland

Lustspiel von Hermann Bahr

Der neue

THEATERSOMMER SCHLOSS WOLFPASSING

feiert erst 2021 Premiere!

Schweren Herzens müssen auch wir bekannt geben, dass der „Theatersommer Schloss Wolfpassing“ erst 2021 stattfinden wird. Aufgrund der aktuellen Coronapandemie-Situation (trotz zunehmender Lockerungen) sind wir gezwungen, die Vorstellungen des Lustspiels „Das Konzert“ von Hermann Bahr, um ein Jahr zu verschieben.

Wir – Intendanz, Produktionsleitung und Gemeinde Wolfpassing – haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, unzählige Diskussionen und Gespräche geführt, Plan- und Budgetänderungen ausgearbeitet. Dennoch: Zum Wohl der Gesundheit von Ihnen, liebes Publikum, und aller Mitwirkenden und in Anbetracht, dass wir Ihnen unter den momentanen Voraussetzungen nicht das geplante, qualitativ hochkarätige, entspannte und vor allem unvergessliche Sommertheatererlebnis bieten können, war eine Verschiebung schlussendlich unumgänglich.

Wir bitten Sie jedoch, mit uns gemeinsam nach vorne zu blicken, auf eine großartige Saison im nächsten Jahr!

Wir sehen einander 2021!  

Bleiben Sie gesund,

Ihr Theatersommer Schloss Wolfpassing – Team

Liebes Publikum,

2020 starten wir nicht nur in ein neues Jahrzehnt, wir starten auch in einen Theatersommer, der neu und doch nicht neu ist: Herzlich willkommen beim „Theatersommer Schloss Wolfpassing“!

Voll Freude und Stolz blicken wir auf das Vorjahr zurück, in dem wir mit dem von uns erdachten Theatersommer im Schloss Neubruck und dem Volksstück „Der Weibsteufel“ einen großen Erfolg feiern durften – weit über 100% ausgebucht, und begeisterte Besucherinnen und Besucher, die unsere Idee, in der Ötscherregion eine derartige Veranstaltung ins Leben zu rufen, belohnt haben.

Wir sind daher außerordentlich glücklich, dass wir zur Fortführung dieses gelungenen Kulturprojektes dauerhaft in das wunderschöne Schloss Wolfpassing übersiedeln dürfen. Hier sind nun auch die gastronomischen Gegebenheiten perfekt, um Sie, liebes Publikum, vor, während und nach der Vorstellung bestens betreuen zu können. Flanieren im märchenhaften Park und dabei Köstlichkeiten genießen, die Vorstellung im zauberhaften, glasüberdachten und damit wind- und wetterfesten Arkadenhof erleben – so hoffen wir, Sie vom Alltag in einen entspannten Abend entführen zu dürfen. Ein Abend, der auch herzerwärmend komisch sein und Sie mit Sicherheit sehr amüsieren wird, da wir den neuen Theatersommer im Schloss Wolfpassing  mit dem entzückenden Lustspiel „Das Konzert“ von Hermann Bahr eröffnen – natürlich hochkarätig besetzt unter hervorragender Regie.

 

Wir freuen uns, all jene wiederzusehen, die wir 2019 im Schloss Neubruck bei der Geburtsstunde des „Theatersommers im Ötscherland“ begrüßen durften und wir freuen uns auf viele neue Besucherinnen und Besucher beim „Theatersommer Schloss Wolfpassing“.

Ihre Christina Meister-Sedlinger

Intendantin

Ihr Martin Sedlinger

Produktionsleiter

THEATERSOMMER SCHLOSS WOLFPASSING

14. – 29. August 2020

„Das Konzert“

Hermann Bahr

Ein heiteres Spiel um eine Künstlerehe

Der erfolgreiche Pianist Gustav Heink wird von seinen Schülerinnen umschwärmt und angebetet. Immer dann, wenn der Star den Avancen einer der Damen gar nicht mehr widerstehen kann, tritt er eine „Konzertreise“ an. Seine Frau kennt das Ziel dieser Reisen nur zu gut: Es ist die romantische Berghütte, und das „Konzert“ gibt ihr Mann wohl wieder nur für jene junge Bewunderin, deren Charme er gerade erlegen ist. Diesmal aber vermutet seine – ebenfalls heftig in ihn verliebte Schülerin Eva Gerndl - dass er mit Konkurrentin Delfine Jura unterwegs ist. In der Hoffnung, die Nebenbuhlerin so los zu werden, schickt sie eine anonyme Nachricht an Doktor Franz Jura, Delfines gehörnten Ehemann. Diesem fällt nichts Besseres ein, als Marie Heink aufzusuchen, um sich bei ihr auszuweinen. Nachdem es der besonnenen Marie gelungen ist, den verzweifelten Ehemann zu beruhigen, beschließen die Betrogenen, den Spieß umzudrehen. Sie reisen zur Berghütte nach, um dem frischverliebten Paar anstelle der Heimlichkeiten einen friedlichen Partnertausch vorzuschlagen – wodurch Heinks Romanze erstmals gründlich aus dem Konzept gerät.

Das Stück erfreut sich nicht nur auf der Bühne großer Beliebtheit, sondern wurde auch schon mehrmals verfilmt, unter anderem mit Susi Nicoletti, Gusti Wolf und Peter Weck in den Hauptrollen unter der Regie von Josef Meinrad.

 

In leichtem, witzigem Stil mischt Hermann Bahr in seinen Komödien Schönheit und Anmut mit einer ordentlichen Portion Ironie. Das 1909 in Berlin uraufgeführte Lustspiel „Das Konzert“ hat Hermann Bahr dem Komponisten Richard Strauss gewidmet, der sich allerdings davon gar nicht angesprochen fühlte. Es gehört zu Bahrs berühmtesten Werken und ist heute genau so aktuell wie damals.

TERMINE

FR., 14. August 2020, 20 Uhr

Premiere

SA., 15. August 2020, 20 Uhr

SO., 16. August 2020, 20 Uhr

 

DO., 20. August 2020, 20 Uhr

FR., 21. August 2020, 20 Uhr

SA., 22. August 2020, 20 Uhr

DO., 27. August 2020, 20 Uhr

FR., 28. August 2020, 20 Uhr

SA., 29. August 2020, 20 Uhr

Alle Aufführungen finden im überdachten Arkadenhof des Schlosses Wolfpassing statt.

TICKETS

> ab März hier online erhältlich

> am Gemeindeamt Wolfpassing

> im Hofcafe

 

Das Theatersommer-Team 2020

„Beim Theatersommer stehen Schauspieler aus der Region mit Schauspielkollegen aus ganz Österreich auf der Bühne – das ist ein wunderbares Zusammentreffen und ein spannender Austausch. Dabei ist es mir auch ganz besonders wichtig, junge Schauspieltalente zu fördern. Und ich bin ganz einfach glücklich, meinen Beruf in der Heimat ausüben zu können – das ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit.“

CHRISTINA MEISTER-SEDLINGER

Intendantin

Sie hat am Franz Schubert Konservatorium Wien Schauspiel und am Konservatorium Prayner Gesang studiert und durfte „wegen besonderer Begabung“ ein ganzes Studienjahr überspringen. Als freischaffende Schauspielerin tätig mit Engagements unter anderem am Theater Dortmund, Thalia Theater Hamburg, Landestheater Tirol, Theater der Jugend, Blaues Theater Wien, Volkstheater, Sommertheater in Deutschland und Österreich oder Gloriatheater.

Der Zufall hat sie neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit in die Medienbranche verschlagen. Sie war jahrelang als Chefredakteurin und Moderatorin bei Radio Arabella Wien und NÖ, danach bei Radio HiT FM und 88.6 Der Musiksender tätig. Seit 2016 weckt sie als Radiomoderatorin des ORF NÖ die Hörerinnen und Hörer in „Guten Morgen Niederösterreich“. Außerdem ist Christina Meister-Sedlinger seit rd. 10 Jahren als Atem-, Stimm- und Sprechtrainerin, als Theatercoach, Regisseurin oder Choreografin tätig, hat schon viele junge Talente entdeckt, ausgebildet und gefördert. Weiters ist sie Trainerin des Landesverbandes für außerberufliches Theater Niederösterreichs, kurz ATINÖ.Seit 2010 leitet sie den  „Theaterherbst Scheibbs“ und ist seit 2018 auch künstlerische Gesamtleiterin des Ensembles „Stadttheater Wieselburg“. ​

 

Christina Meister-Sedlinger und Martin Sedlinger haben im Juni 2016 geheiratet und leben mit der gemeinsamen Tochter Nora und vielen geretteten Tieren in Oberndorf/Melk.

Mit dem Theatersommer im wunderschönen Ötscherland hat sie 2019 mit großem Erfolg ein neues, ganz besonders großes und aufwendiges „Traumprojekt“ gestartet, das nun im Schloss Wolfpassing seine dauerhafte Fortsetzung finden wird.

 

www.christina-meister.at

„Wir sind glücklich, dass wir in der Gemeinde Wolfpassing mit dem Theatersommer eine neue Heimat gefunden haben. Die Begeisterung ist spürbar – von regionalen Kulturvereinen, der ansässigen Gastronomie und der ganzen Bevölkerung. Alle sind bereit, zu unterstützen und dabei zu sein. Es soll dies ja auch von der Region – mit der Region – für die Region sein. Wir sind überwältigt.“

MARTIN SEDLINGER

 Produktionsleiter

Mostviertler mit Leib und Seele: Geboren und aufgewachsen in Scheibbs, nach der Matura Jusstudium in Wien, zog jedoch bald die Musik den Paragraphen vor und machte als Virtuose auf der Bluesharp schnell Furore. Zusammenarbeit und Tourneen im In- und Ausland mit Johnny Winter, Luther Allison, Mojo Blues Band, The Hallucination Company, Andy Lee Lang, Hans Theesink, Doris Windhager, Stefan Weber, Betty Semper, Doretha Carter. Sein Können ist auf zahlreichen CDs verewigt und mit dem „Concerto Poll“ preisgekrönt.

 

Musikalisches Highlight: Aufnahmen in den Londoner Abbey Road Studios für Eric Clapton.

 

Privates Highlight: Das Zusammentreffen mit seiner Frau, durch die er auch die Liebe zum professionellen Schauspiel entdeckt hat und nun seit vielen Jahren nicht mehr nur als Musiker, sondern auch als Schauspieler in zahlreichen Produktionen auf der Bühne steht.

 

Er hat 2019 gemeinsam mit seiner Frau diesen Theatersommer ins Leben gerufen.

DANIEL PASCAL

Regisseur

Daniel Pascal, geboren in der UNO und CERN Stadt Genf, Matura in Aarau (wie weiland Albert Einstein, aber ohne naturwissenschaftliche Erfolgserlebnisse), studierte Theaterwissenschaft und Schauspiel in Wien. Nach Engagements an Wiener Bühnen 1984 bis 1988 am Stadttheater Baden engagiert, von 1988 bis 1998 am Landestheater Linz.

2007 als Gast am Alten Schauspielhaus in Stuttgart (Homo faber)

2009 - 2011 als Gast am Theater Phönix Linz

2010 – 2014 als Gast am Wald4tler Hoftheater

2009 – 2017 Initiator und Leiter des Theaters im Schloss Traun

Zur Zeit auf Tour mit „KUNST“ von Yasmina Reza und laufend Theaterproduktionen im Linzer Wissensturm

Außerdem schreibt er Theaterstücke – schon oft von Bühnen aufgeführt: „Chat-Set”, „Mazeltov!", „Reisefieber“, „Salto amorale”, „Wie einst Lili Marleen“, „Buona notte, Pompeij!“ (Aufführungsrechte beim Thomas Sessler Verlag), darunter auch das Libretto für die Oper „Totarec“, Musik: Andreas Neubauer oder bitterböse Lyrik: „Die berühmten Attersee-Gedichte“ und Chansons.

Zu seinen Arbeiten als Regisseur gehören „Dreimäderlhaus”, „Ein Walzertraum“, „Frühere Verhältnisse”, „Hair”, „Rocky Horror Show“, „Casanova auf Schloss Dux”, „Sonny Boys”, „Der Mustergatte”, „Heute Abend: Lola Blau“, „Die Geschichte vom Soldaten“, „Die drei von der Tankstelle“, „Drei mal Leben“, „Hexenjagd“, „Liliom“, „Jacobowsky und der Oberst“ u.v.a.

www.pascal-productions.at

VIVA LA MUSICA

Bühnenbau, Backstagebetreuung, Abendkasse - einfach die helfenden Engel überall dort, wo sie gebraucht werden

Förderverein der Musikvolksschule Steinakirchen sowie der Musikschulstandorte Steinakirchen, Wang und Wolfpassing unter der Leitung von Obmann Heinz Bayerl. Im Zuge der Eröffnung des Musikschulgebäudes 2010 wurde die Idee geboren, einen Förderverein für Musikschule und Musikvolksschule zu gründen. Viva la Musica setzte sich damals zum Ziel, als „kultureller Nahversorger“ leistbare Kultur in der Region anzubieten, ohne dafür öffentliche Fördergelder in Anspruch zu nehmen und mit dem Reingewinn die Musikschule und Musikvolksschule finanziell zu unterstützen. Seither organisierte der Verein nahezu 100 Veranstaltungen, in denen unzählige ehrenamtliche Stunden geleistet wurden, um notwendige Anschaffungen (Instrumente, Licht – und Tontechnik etc.) zu tätigen und bei musikalischen Projekten der Musikvolksschule unter die Arme zu greifen. In der Zwischenzeit kann Viva la Musica auf ein vielseitiges Programm zurückblicken: Neben Größen der Kabarettszene und herausragenden Formationen von Klassik über Jazz bis Rock und Pop gastierten bekannte Einzelinterpreten sowie stimmgewaltige Chöre im Kultursaal Steinakirchen. Zu bereits etablierten Fixpunkten im Jahresprogramm zählen der Faschingsausklang, das Schulschluss-Open-Air und der Volksmusikherbst. Ein besonderes Anliegen ist es Viva la Musica, regionalen Künstlern und jungen Nachwuchsbands eine Bühne zu bieten.

 
 
 

LOCATION

Schloss Wolfpassing

Das denkmalgeschützte Schloss Wolfpassing  befindet sich am östlichen Ortsrand der Gemeinde. 

 

Im 12. Jahrhundert wurden erstmals die Herren von Wolfpassing genannt und der Name „Wolfpassing“ scheint 1230 als „Wolfpazing“ im Verzeichnis der Besitzungen der babenbergischen Landesfürsten erstmals urkundlich auf. Das Schloss, ehemals Eigentum der Wolfstein, war zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert meist im Besitz der Auersperg, die im benachbarten Schloss Ernegg ihren Stammsitz bis heute haben.

1723 kaufte Leopold Karl Graf Zinsendorf das Anwesen, von dessen Familie es später wieder an die Auersperg kam. Als Glück erwies sich die Heirat einer Auersperg-Tochter mit dem französischen General Karl Freiherr von Jaquinot, wodurch das Gebäude und seine Besitzer während der Franzosenkriege keine Schäden erlitten. Als Kaiser Franz I. 1834 einige Auersperg-Schlösser für den k. k. Patrimonalfonds ankaufte, war auch Wolfpassing darunter. Nach temporärer Nutzung durch das Verteidigungsministerium kam Wolfpassing 1918 an das Landwirtschaftsministerium, das bis 1924 hier das geflüchtete Lipizzanergestüt untergebracht hatte.


Von 1929 bis 2007 wurde das Areal als Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt für die Milchwirtschaft genutzt. Bis 2013 war im Schloss die Lernwelt Wolfpassing, eine katholische Bildungseinrichtung, untergebracht. Das heutige Erscheinungsbild erhielt Schloss Wolfpassing auf jeden Fall durch Umbauten in der Mitte des 18. Jahrhunderts durch Graf Ferdinand Auersperg.

Es ist ein stattlicher barocker Vierflügelbau mit fünfgeschossigen runden Ecktürmen und spitzen Kegeldächern, einer barocken Kapelle und dem wunderschönen zweigeschossigen Arkadenhof in dem nun der Theatersommer stattfindet.

Kontakt

Theatersommer Schloss Wolfpassing

Wolfpassing 1, 3261 Wolfpassing

T 0650 4613108

office@theatersommer-wolfpassing.at

www.theatersommer-wolfpassing.at

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